Der Zierapfel
(Malus toringo)

Der Urgroßvater unserer Äpfel

Der Zierapfel – so sagt es schon der Name – sieht schön aus, aber seine Äpfel sind nicht zum Essen gedacht. Dafür sind die Blüten aber wunderschön und wenn ihr Glück habt, blüht der Baum gerade jetzt und ihr könnt es sehen. Vielleicht habt ihr ja selbst einen Apfel dabei, setzt euch einfach unter den Baum und lasst es euch so schmecken. 

Bei Zieräpfeln gibt es viele verschiedene Zuchtformen. Sie unterscheiden sich vor allem durch ihre Blütenfarben und ihr Aussehen. Gerade wegen dieser farbenfrohen Blüten sind Zieräpfel in Parks und Gärten sehr beliebt.

Und der Zierapfel hat eine besondere Bedeutung für die Äpfel, die wir heute essen, denn er ist ein Wildapfel. Und aus der Vielfalt des heimischen Wildapfels sind viele Sorten mit großen Früchten von Menschen besonders gepflegt worden und haben sich bis heute durchgesetzt. So ist der Zierapfel der Ursprung unserer Äpfel.

Wichtige Zahlen zum Zierapfel

Dieser Baum wurde im Jahr 2025 vermessen. Er ist etwa 5 Meter hoch und sein Stammumfang beträgt 12 Zentimeter. In seinem Holz speichert er ungefähr 24 Kilogramm Kohlenstoff. Zusätzlich bindet er jedes Jahr etwa 6,4 Kilogramm CO₂, was ungefähr der Menge entspricht, die bei einer 59 Kilometer langen Autofahrt entsteht. Außerdem kann er etwa 100 Liter Regenwasser zurückhalten. Seine Blätter filtern rund 58 Gramm Feinstaub aus der Luft. Dabei entstehen etwa 17 Kilogramm Sauerstoff pro Jahr, was dem Atembedarf eines Erwachsenen für ungefähr 28 Tage entspricht.

 

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Mitarbeiter in der Werkstatt von LOEWE Orthopädietechnik arbeitet an einem Kinderrollstuhl, im Hintergrund Regal mit Werkzeug