Die M*Halle

Ein lebendiger Ort für Kultur, Musik und Theater

Im Schweriner Stadtteil Großer Dreesch steht etwas erhaben – mit Blick auf den Faulen See – ein 1975 errichteter Plattenbau mit halbrundem Glasanbau. Hier war bis 2014 die Schweriner Volkszeitung ansässig. Nicht zu übersehen: das große M auf dem Dach, das darauf hinweist, dass auch das Mecklenburgische Staatstheater hier eine Spielstätte hat.

Die ehemalige Druckereihalle der damaligen Schweriner Volkszeitung ist seit Oktober 2022 die neue Spielstätte des Mecklenburgischen Staatstheaters und ersetzt den Spielort im E-Werk, das wegen Baumaßnahmen geschlossen werden musste. Die Umbauten von einer Mehrzweckhalle zu einer Theaterspielstätte dauerten von Mai bis zur Eröffnung im Oktober nur wenige Monate. Entstanden ist die M*Halle.

Auf drei Etagen mit rund 2.000 Qadratmetern der ehemals industriell genutzten Halle befinden sich – neben der Bühne im ersten Stock mit rund 150 Plätzen – eine Lounge mit Bar, ein Casino für Workshops, eine Studiobühne im Keller und ein Backstage-Bereich mit Künstlergarderoben, Räumen für Maske, Requisite und Technik sowie Aufenthaltsräume und Büros.

Der Charme der Industriehalle wurde beim Umbau beibehalten. Folgt man dann dem roten Teppich ins Innere, befindet man sich ohne Zweifel in einem Theater! Ein riesiger Kronleuchter schwebt über roten Sofas, die vor der Vorstellung oder in der Pause zum Verweilen und zum Austausch einladen.

In der M*Halle können die Besucher und Besucherinnen jährlich eine Vielzahl an Vorstellungen aus allen sechs Sparten des Mecklenburgischen Staatstheaters erleben: Schauspiel, Musiktheater, Ballett, Kinder- und Jugendtheater, Konzerte der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin sowie das Niederdeutsche Programm der Fritz-Reuter-Bühne.

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