In der Helenenstraße sitzt ganz lässig ein bronzener Löwe. Zufrieden wirkt das Tier in menschlicher Gestalt und hält ein Geldstück in seiner Tatze. Ob der Löwe über seine Geldanlage nachdenkt?
Die Skulptur wurde den Bürgern der Landeshauptstadt Schwerin geschenkt – anlässlich des 175-jährigen Jubiläums der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin im Jahr 1996. Das Kunstwerk nimmt Bezug auf Heinrich den Löwen, der als Stadtgründer Schwerins im 12. Jahrhundert eine bedeutende Rolle gespielt hat. Und in einer gewissen Bedeutung sieht sich die Sparkasse als Hausbank der Schweriner seit 1821 wohl auch. Denn beide Geschichten hat der Bildhauer Walther Preik scherzhaft in seinem Werk verarbeitet.