Innovative Lösungen, Umweltschutz und Müllverwertung – das ist es, wofür sich die SAS in der Landeshauptstadt einsetzt. Seit rund zwei Jahrzehnten setzt das Unternehmen Maßstäbe in seiner Branche und trägt aktiv zur Lebensqualität in Schwerin bei.
Die Schweriner Abfallentsorgungs- und Straßenreinigungsgesellschaft existiert bereits seit 2005. Der Start am 1. Juni 2005 brachte eine Vielzahl an zuverlässigen und professionellen Dienstleistungen auf den Weg. Dazu gehört – abgesehen vom Entleeren der Abfallbehälter, im öffentlichen Stadtbild sowie bei Unternehmen und Haushalten – die kostenfreie Abholung von Sperrmüll und Elektroschrott. „Wenn Sie größere Mengen zuhause habe, die Sie gerne abgeholt haben wollen, dann macht es natürlich Sinn, zu sagen, da soll ein LKW vorbeikommen. Die laden alles auf und entsorgen es dann. Da kommen zwei Mitarbeiter, die laden das dementsprechend auf und entsorgen das dann“, so SAS-Geschäftsführer Andreas Lange. „Sie haben nach der Anmeldung ein Zeitfenster von zwei Wochen, in dem wir dann dementsprechend reagieren. „Wenn Sie sagen, ich möchte nicht so lange warten, sondern den aufgerollten Teppich oder die Kommode sofort und so schnell wie möglich loswerden, dann besteht die Möglichkeit, das sofort am Wertstoffhof abzugeben.Und diese Kombination aus Abholung und Selbstanlieferung ist das., was den Service für die Bürger in Schwerin auszeichnet.“ Einmal pro Jahr ist die Abholung von Sperrmüll bei einer Menge von bis zu 5 Kubikmetern kostenfrei. Die Anmeldung dazu ist online möglich oder per Post. Eine telefonische Beratung gibt es außerdem – und auf der eigenen Website lässt sich bequem nachlesen, was alles zum Sperrmüll gehört und was nicht.
Wer einen Container braucht, ist bei der SAS ebenso richtig. Auch hier ist Beratung möglich und wichtig, denn die Containergrößen variieren von 1,5 bis 38 Kubikmeter und die Preise sind natürlich abhängig von der Art des Abfalls.
Wer sich für die Abgabe auf dem Wertstoffhof entscheidet, fährt zu den Öffnungszeiten einfach vor. Nach Sichtprüfung wird die Menge und Art des Abfalls bestimmt und der Preis angegeben. Kostenfrei sind zum Beispiel Akkus, Batterien, Pappe, Elektroschrott oder Styroporverpackungen. Kostenpflichtig sind dagegen zum Beispiel Bauschutt, Laminat, Beton, Dämmstoffe oder Tapetenreste. Viel vorzubereiten gibt es für die Abgabe nicht, aber etwas helfen kann jeder: „Es macht Sinn, dass Sie nicht alles ineinander gestapelt oder miteinander vermengt haben, sodass die Mitarbeiter besser nachschauen und wir sichergehen können, dass nichts dabei ist, was nicht da reingehört“, so Andreas Lange.
Skeptikern, die möglicherweise denken, dass die Mülltrennung umsonst sei, da ohnehin später alles wieder zusammengekippt und verbrannt wird, entgegnet der SAS-Geschäftsführer: „Da kann ich Ihnen zu 100 Prozent versichern, dass das in Deutschland nicht passiert. Deutschland hat eine sehr hochentwickelte Abfallwirtschaft und Kreislaufwirtschaft. Das höchste Gut ist die Wiederverwendung von Materialien. Wenn das nicht gelingt, dann ist eine stoffliche Verwertung vorgesehen. Das heißt, aus Glas kann man unendlich oft neues Glas machen, aus Papier kann man mehrmals neues Papier machen und aus Schrott kann man sich gut vorstellen, dass man es einschmilzt und daraus etwas Neues macht. Und so ist das auch mit Kunststoffen und Altkleidern. Also: Die Zeiten, wo die Dinge einfach zusammengekippt wurden und dann in der Müllverbrennungsanlage gelandet sind – die sind lange vorbei. Und man darf die Müllverbrennungsanlagen am Ende nicht verteufeln. Das sind heute alles Heizkraftwerke, aus denen Strom und Wärme ausgekoppelt wird. Also tragen auch die schlussendlich dazu bei, dass die Abfälle, die sich nicht wiederverwerten lassen, eben doch zur Energiewende in Deutschland beitragen.“
In Schwerin leistet die SAS auch mit ihrer Biogasanlage in der Carl-Tackert-Straße einen Beitrag zu eben genau dieser Energiewende: Das Kernstück der Anlage ist ein moderner Pfropfenstromfermenter aus Stahlbeton, in dem die Vergärung der angelieferten Bioabfälle erfolgt. Hier entstehen jährlich etwa 7.000 Tonnen Frischkompost und 9.000 Tonnen Flüssiggärrest für die Landwirtschaft – und natürlich Strom. Andreas Lange erklärt das Prinzip ganz einfach: „Unsere Biogasanlage funktioniert genauso wie der Joghurt bei Ihnen zuhause im Kühlschrank, wenn er zu lange steht. Da beult sich irgendwann der Aludeckel. Und das heißt, dass darin die Bakterien arbeiten und Gas entsteht. Genau das machen wir im professionellen Maßstab in unserem Pfropfenstromfermenter. Der Fermenter wird kontinuierlich befüllt. Dann sind Bakterien dran, die etwa 15 Tage Zeit haben, den Abfall kontinuierlich zu zersetzen. So wird Biogas produziert _ das saugen wir aus der Anlage ab und verbrennen das in einem BHKW und können damit dann damit rund 1.500 Haushalte in Schwerin mit sauberem Strom versorgen.“
Da Nachhaltigkeit auch immer etwas mit transparenter Information und nachfolgenden Generationen zu tun hat, können Interessenten die SAS auch nach Anmeldung besuchen. Dann gibt es Führungen, zum Beispiel über den Wertstoffhof mit Papierhalle. „Ja, wir freuen uns über Gäste. Wir laden explizit auch Kindergärten, Schulklassen, Studentengruppen und so weiter regelmäßig zu uns ein. Das wird von mehreren hundert Teilnehmern im Jahr auch genutzt. Wir haben eine sehr engagierte Mitarbeiterin, die sich um die Besucher vor Ort kümmert und die Führungen leitet. Wir können auch organisieren, dass auch mal die Mitfahrt auf dem LKW auf dem Hof möglich ist. Gerade hatten wir eine Klasse zu Besuch, die sogar das Mittagessen in unserer Kantine mitgenommen hat. So lässt sich also durchaus ein ganzer Wandertag bei uns gestalten.“