Ursprünglich stand die Ziege gar nicht auf dem Ziegenmarkt. Eigentlich wurde ihr auf dem Dreesch Land zum Weiden zugeteilt. Eigentlich sollte die Ziege eine Kuh werden. Und eigentlich hieß der Ziegenmarkt mal Fischmarkt.
Als solcher ist er zumindest im Stadtplan von 1747 ausgewiesen. Seit 1843 ist der Name Ziegenmarkt gebräuchlich. Und da es der Zicke zwischen den kühlen Neubauten in der ehemaligen Frunse-, heute Martin-Luther-King-Straße, zu ungemütlich wurde, fand sie 1982 in der Schelfstadt ihr szenisches Zuhause. Für viele ist das Bronze-Vieh jetzt Kult. Hipstertum. Ab und zu wird noch gemeckert.